Nach einer schlaflosen Nacht, wurde ich netterweise von der Mutter meiner Vermieterin abgeholt und mit nach Valletta genommen. Pünktlich, wie die Deutschen sind, war ich eine halbe Stunde zu früh am falschen Ort. Dies hatte ich irgendwie im Gefühl, da die Gegend sehr verlassen war. Da mir GoogleMaps die Adresse nicht anzeigen konnte, war ich auf mich allein gestellt und suchte das Familienministerium.

Als ich angekommen war, hat mich eine Frau direkt vor dem Eingang in Empfang genommen und zum Raum meines Ansprechpartners gebracht. Aus mir sprudelte gleich heraus, wie unglücklich ich über meine Unterkunft bin und mir wurde sofort Hilfe angeboten. Meine Betreuerin hat den ganzen Tag damit verbracht, eine neue Unterkunft mit mir zu finden.
Während dieser Zeit wurden wir mit Getränken und Speisen durch eine Mitarbeiterin versorgt, dies war für mich vollkommen neu. Das kenne ich so aus Deutschland nicht. Es wäre schön, wenn so etwas auch bei uns eingeführt werden könnte 😉.
Nach stundenlanger Suche hatten wir eine passende Unterkunft gefunden. Per Dienstwagen mit Chauffeur ging es zur Besichtigung der neuen Wohnung. Diese war hell, freundlich und sauber. Es wohnen noch drei weitere Mädels hier, aber jede hat ihr eigenes Zimmer. Sofort haben wir mein Gepäck aus der alten Unterkunft abgeholt und sind erneut zur Wohnung gefahren.
Von hier werde ich dann die nächsten 8 Wochen von meinen Erlebnissen berichten.